Archive | Juli 2014

Mara AG – Teil 1

…was hat Mara gemacht seitdem wir zum letzten Mal von ihm gehört haben?
Eine buddhistische Geschichte…

Das letzte, was wir von Mara und seiner Familie gehört haben liegt etwa 2500 Jahre zurück und wurde uns in der gruppierten Sammlung (Samyutta Nikaya) überliefert. Da wird uns Mara samt seinen Töchtern als unterlegen dargestellt, verzagt mit hängenden Schultern.
Aber Mara war nicht untätig. Da seine Lebensspanne deutlich länger als die gewöhnlicher Menschen ist hat er nach neuen Wegen gesucht um sein Ziel zu erreichen.
Wir haben uns auf die Suche nach Mara im heutigen Leben gemacht und sind dabei auf den Mara AG Konzern gestoßen, der offen und verdeckt ein ganzes Geflecht an Unternehmen unterhält. Ja manche munkeln sogar der Konzern habe seine Finger auch in Naturkatastrophen Kriegen und Terrorismus.
Um diesem Thema auf den Grund zu gehen haben wir die Mara AG kontaktiert und tatsächlich einen Interviewtermin bei Herrn Mara sen. seines Zeichens CEO (Chief Executive Officer) und CTO (Chief Temptation Officer) bekommen.
Nach einem transatlantischen Flug stehen wir vor einem unscheinbaren Bürogebäude im Business District von New York. Nach der Anmeldung beim Portier werden wir auch schon persönlich abgeholt und in ein hübsches Büro geführt, wo wir unser Interview beginnen.

Fortsetzung folgt…

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Name und Form

In meinem letzten Blog habe ich mich mit dem Thema der Metadaten auseinandergesetzt.
Eigentlich dachte ich, dass es sich ganz klar um ein ausschließlich technisches Thema handelt. Mich ein wenig mit dem Thema befassend kam ich zur Frage warum nicht nur beschreibende Metadaten derartig notwendig sind, sondern auch einfache Definitionen und Begrifflichkeiten einer Abklärung und Festlegung bedürfen. Und auch bei diesem Thema landete ich wieder in der buddhistischen Philosophie.
Aber zurück an den beginn der Überlegungen: Warum müssen wir eigentlich in der Analytik bzw. in der IT generell über Begriffe und Worte und deren Bedeutung sprechen. Ein Wort, ein Name ist doch eigentlich eindeutig? – denkt man. Bei genauerer Betrachtung ist das eine Illusion. Das was wir mit einem Begriff bezeichnen, egal ob es etwas IT-mäßig virtuelles oder ganz reales ist existiert so in der Realität nicht.
Das heißt nicht, dass sowohl der Kuli mit dem ich diese Zeilen schreibe als auch ich selbst nur eine Einbildung sind – sondern dass es sich dabei um Konzepte handelt. Aus der Realität stammen Sinneswahrnehmeung und Eigenschaften wie Berührungen, Formwahrnehmung, Farbe, Temperatur und Gedanken. In einem in unserem Gehirn entstehenden Modell wird dieses Bündel als Kuli oder eben als ich bezeichnet. Dieses Modell, die Konventionen sind etwas, das man als Nama-Rupa (Name und Form) beschreibt. Auch der Buddha hat schon darauf hingewiesen, dass es sich bei den Dingen eben um Konzepte handelt. Diese Konzepte hängen von Erziehung, Erfahrungen, sozialem Umfeld und vielen anderen Einflüssen ab.
Ganz praktisch können wir diese Konzepte bemwrken, wenn man z.B. über Farben spricht. Für einen farbenblinden Menschen sieht die Welt komplett anders aus als für einen normalsichtigen Menschen. Noch deutlicher kann dieser Umstand deutlich werden wenn wir z.B. einem neuen, uns völlig unbekannten Geschmack probieren – und keine Worte finden können um ihn zu beschreiben.
Die Verwendung und explizite Betonung von Metadaten und Definitionen ist also keine IT-Spezialität sondern Ausdruck und Hilfe für ein generelles Problem in der Funktionsweise von uns Menschen.